Review: Warm Bodies (Film, 2013)

Sonntag, 3. November 2013

Titel: Warm Bodies 
Original titel: Warm Bodies
Erscheinungajahr: 2013 
FSK: 12 
Länge: 99 Minuten 
Hauptdarsteller: Nicholas Hoult (R)
Teresa Palmer (Julie)
Dave Franco (Perry)
John Malkovich (General Grigio)

Basiert auf dem gleichnahmigen Roman von Isaac Marion.

  Warm Bodies spielt in einer völlig zerstörten Post-Apokalypse, in der sich Zombies und die wenigen verbliebenen Menschen nur mühsam ernähren können. R ist ein Zombie, immer hungrig nach Gehirnen, die ihm die Erinnerungen seiner Opfer lebendig werden lassen. Doch er ist anders als seine Artgenossen, denn obwohl er sich kaum ausdrücken kann, ist er voller Gedanken und Träume. Als er in den Ruinen einer verlassenen Stadt auf Julie trifft und dabei das Gehirn ihres Freundes Perry verspeist, verliebt er sich in sie und verspürt den Drang, sie zu retten, anstatt sie zu essen. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit beginnt zwischen beiden nach anfänglicher Todesangst eine zärtliche Freundschaft. R will endlich wieder leben und ebenso warm und eloquent sein wie Julie. Doch eine Welt voller Zombies hat keinen Sinn für Romantik, und auch Julies Vater General Grigio wünscht sich einen lebendigeren Schwiegersohn. (moviepilot)

"Sei nicht gruselig. Sei nicht gruselig. Sei nicht gruselig."

  Warm Bodies - ein etwas anderer Zombie Film. 
  Ich muss ja ehrlich zugeben das ich, als ich zum ersten Mal von diesem Film gehört hab, etwas skeptisch war, besonders da die machen von Twilight (Summit Entertainment) auch für diesen Film verantwortlich waren. Aus diesem Grund haben ich ihn auch damals als er in die Kinos kam nicht gesehen, erst jetzt, fast sieben Monate später hab ich mich endschlossen es doch mal zu versuchen - ich bin angenehm überrascht von dem was mir geboten wurde.
  Die Idee ist recht simple, ein Zombie junge verliebt sich in ein Mädchen und gemeinsam verändern sie die 'Welt', dieses Prinzip ist weder neu noch wirklich ausgefallen jedoch ist die Art und Weise wie alles rüber gebracht wird einfach toll. Normalerweise assoziiert man ja mit Zombie Filmen so was wie Resident Evil oder  28 Days Later, in denen es viel gesplatter, Blut und abschlachten von Zombies und Menschen gibt, jedoch ist es bei Warm Bodies nicht so, was eine sehr angenehme Abwechslung ist.
  Das Setting des Films ist interessant und passend, besonders der Flughafen und das Flugzeug in dem R wohnt. Die Art wie die Geschichte erzählt wird, so gesehen aus der Perspektive von R der einen oftmals mit seinen Kommentaren und Bemerkungen zum Lachen bringt ist sehr angenehm und locker. 
  Ein weiterer Aspekt der mir sehr gefallen hat war die Musik im Film, der Score von Marco Beltrami und auch die Songs von Chad Valley, M83 oder den Scorpions, ist sehr passend und bringt Spannung und leben in den Film. Wer auch immer die Songs ausgewählt hat, hat definitiv die richtige Wahl getroffen.
  Die schauspielerische Leistung des Hauptdarstellers Nicholas Hoult in der Rolle von R war ausgezeichnet. Er hat die langsame Veränderung von Zombie zu Mensch grandios wiedergegeben und war von Anfang an absolut überzeugend und witzig. Besonders unterhaltsam war die Art und Weise wie er Julie anfangs angestarrt hat mit seinen großen eisblauen Augen.
  Auch Teresa Palmer, in der Rolle von Julie, hat gute Arbeit geleistet. Oftmals hat sie mich vom Aussehen her an Kristen Stewart  erinnert, ob dies gut oder schlecht ist weiß ich nicht. Jedenfalls haben die beiden Schauspieler sehr überzeugend ihre Rollen gespielt und haben den Film damit nochmal um einiges besser gemacht.
  Mir hat der Film überraschenderweise sehr gut gefallen und ich hab ihn deswegen gleich zwei Mal gesehen. Er ist perfekt für einen lockeren Filmeabend mit Freunden.

  Alles in allem, ist Warm Badies ein Film den ich definitiv weiter empfehle den er ist wirklich lustig und zeigt mal eine andere Art von Zombie Film. 

"Sag war Menschliches." - "Wie geht's, alter?" - "Volltreffer." 

          Meine Bewertung: 5/5 Sternen

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