Review: Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele von Suzanne Collins

Donnerstag, 1. August 2013

Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele von Suzanne Collins
Verlag: Oetinger Verlag
Seiten: 416 Seiten (Hardcover)
Originaltitel:
The Hunger Games
Buchreihe:
Ja, Teil 1 von 3
Erscheinungsdatum: August 2009


   Als Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester für die Spiele von Panem ausgelost worden ist, meldet sie sich freiwillig – wohl wissend, dass sie damit ihr Todesurteil unterschreibt. Denn es darf nur einer überleben bei diesem grausamen Ritual in der fernen Zukunft Nordamerikas. Noch weiß sie nicht, dass sie Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, gegenüber stehen wird. Wird einer den anderen töten, um selbst zu überleben? Da geschieht das Wunder: Peeta scheint ihr Leben retten zu wollen …

(goodreads



„Ich gehe freiwillig!“, keusche ich. „Ich gehe freiwillig als Tribut!“

   Es gibt viele Bücher in deren Welten man nur zu gerne man eintauchen möchte, ich meine wer würde nicht gerne man einen Spaziergang durch Hogwarts machen? Jedoch bin ich mir absolut sicher das Panem einer der orte ist, denn ich niemals in echt erleben würde, wobei zu einem kleinen Ausflug ins Capitol würde auch ich nicht nein sagen.
   Panem, das land das einst bekannt war als Nord Amerika, besteht aus 12 Distrikten und dem Capitol. Anders als in vielen anderen Büchern hat Suzanne Collins beim erschaffen Panems etwas Einzigartiges erschaffen, egal ob das bizarr und futuristisch aussehende Capitol oder der von Armut und Hunger zerfressene Distrikt 12. Ich war gleichzeitig fasziniert und schockiert vom Gedanken das eine solche Regierung existieren könnte die es für angemessen halten würde Kinder/Jugendliche im Alter von 12-18 zu nehmen, sie in eine Arena u stecken und ihnen dann sagen das nur einer wieder nach Hause gehen wird, und zwar derjenige der am Ende noch lebt. Und das alles nur um
a) den Bewohnern der Distrikte klar zu machen das sie keine Chance gegen das Capitol haben, eine zweite Rebellion wäre nutzlos, und
b) um die gelangweilten Bewohner des Capitols zu unterhalten. Ihre Kinder nehmen nicht an den Hungerspielen teil und zusätzlich haben die Bewohner des Capitols auch noch die Möglichkeit Sponsor einer der Tribute zu werden. Na ist das nicht toll? Ich meine was gibt es besseres als sich ein blutiges „Big Brother“ anzusehen und dann auch noch einem der Kids eine Waffe zu spendieren damit er/sie es einfacher hat die anderen abzumurksen. Jupp, klingt nach einer echt guten Idee und einem tollen Zeitvertreib, oder? 
   Der Haupt Charakter, Katniss Everdeen, ist ein außergewöhnlich starker weiblicher Charakter. Sie ist tough, intelligent und mutig, ich meine so richtig mutig, immerhin meldet sie sich freiwillig damit ihre kleine Schwester, Prim, mit an den Hungerspielen teilnehmen muss.
   Ich fand es sehr angenehm und erfreulich aus mal eine starke weibliche Rolle als Haupt Charakter zu sehen, der anstatt alles für einen typen zu riskieren, alles riskiert um ihre Schwester zu retten und wieder zu ihr, ihrer Mutter und natürlich Gale zurück zu kehren.
    Keine Sorge, auch bei „Die Tribute von Panem“ gibt es eine Liebesgeschichte. Das Buch enthält nämlich zwei stattliche Jungs, Peeta Mellark und Gale Hawthorne, wobei in diesem Teil nur einer von ihnen eine Hauptrolle bekommen hat. Ich fand beide Charaktere sehr gut, gut ausgearbeitet und interessant auch wenn ich gerne mehr über Gale erfahren hätte, wobei dafür ist noch genug Zeit ich meine es gibt ja noch zwei weitere Bücher.
   Ich fand es wirklich sehr gut dass sich das Buch nicht nur mit den Hungerspielen selbst, sondern auch mit dem was davor passiert befasst hat. Wir, die Leser, bekommen Einblicke in die Vorbereitungen der Tribute: Ihr Training, ihr Auftritt bei Caeser Flickerman, treffen mit Katniss charmantem und brillantem Stylisten Cinna und vieles mehr.

   Glücklicherweise ist Die Tribute von Panem eins dieser Bücher das sich nicht nur mit dem Liebesteil der Geschichte befasst sondern auch eine Story Drumherum, was ich damit sagen will ist das wenn man das Buch nehmen würde, die ganzen Liebesteile löschen würde, würde man immer noch ein spannendes und funktionierendes buch erhalten, anders als bei man anderen Büchern (ja Twilight, ich meine auch dich…).

   Alles in allem ein geniales Buch, eine geniale Geschichte, geniale starke Charaktere und eine geniale aber auch erschreckende Welt, somit hat das Buch all das, was ein Buch braucht um fantastisch zu sein.
Ich persönlich empfehle dieses Buch jedem, besonders jenen die auf Dystopische Geschichten mit dem richtigen Schuss an Aktion und Drama & einer genau richtigen priese an Liebe stehen.

„May the odds be ever in your favor!” 
(der Satz kommt einfach viel genialer in der original Version als in der deutschen: „Fröhliche Hungerspiele! Und möge das Glück stets mit euch sein!“)


Meine Bewertung: 5/5 Sternen 

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