Review: John Wick (Film, 2014)

Dienstag, 24. Februar 2015

John Wick
Originaltitel: John Wick
Erscheinungsjahr: 2014
FSK: 16
Länge: 96 Minuten
Hauptdarsteller: Keanu Reeves (John Wick)
Alfie Allen (Iosef Tarasov)
Michael Nypvist (Viggo Tarasov)
Willem Dafoe (Marcus)

   John Wick genießt seinen frühen Ruhestand in der Vorstadt. Doch als seine Frau  einer tödlichen Krankheit erliegt, verfällt er in Trauer. Nur sein Hund bleibt ihm noch als Gefährte – und wird von drei russischen Gangstern getötet, als die in Wicks Haus einbrechen, um einen 1969er Boss Mustang zu stehlen. Damit wird Wick von seiner finsteren Vergangenheit eingeholt, war er doch früher einer der besten Auftragskiller des Landes. Er verlässt die Vorstadtidylle und macht sich, seine Rache vor Augen, auf die Suche nach den Einbrechern. Einer von ihnen ist Iosef Tarasov, der Sohn des einflussreichen Verbrecherbosses Viggo Tarasov, für den Wick selbst einmal gearbeitet hatte. Doch alte Verbindungen zählen jetzt nicht mehr. Und so hat der Rächer bald auch den Ex-Kollegen Marcus an seinen Fersen...(www.filmstarts.de)

   Was lehrt uns dieser Film? Breche niemals in das Haus eines Profikillers ein, töte nicht seinen Hund, welcher das letzte Geschenk von seiner verstorbenen Frau ist, und klaue nicht anschließend auch noch seinen 1969-iger Boss Mustang denn dafür wirst du bitter büßen..
   John Wick ist ein Action Thriller der seinem Genre alle Ehre macht. Es gibt viele überragend gut choreografierte Kampf und Aktion Sequenzen, viel Thrill während Szenen in dem man sich fragt wie er nur aus dieser oder jener Situation lebend wieder herauskommen wird und jede Menge genialer Musik. Ein bisschen Humor kommt sogar auch noch dabei herum.
   Für Keanu Reeves ist dies sicherlich mehr als nur eine erfolgreiche Rückkehr zum Action Genre. Sein Charakter, John Wick, bringt er überzeugend und mit viel Scharm, tiefe und Glaubwürdigkeit auf die Leinwand. Sehr schnell wird einem klar das, was auch immer man tut, man sich definitiv nicht mit John anlegen sollte.
   Ein weiterer Star den man schnell wiedererkennt ist Alfie Allen, welcher bei Game of Thrones die solle des Theon Graufreud spielt. In John Wick spielt er Iosef, den Sohn von John's früherem Boss, ViggoTarasov. Sehr überzeigend bringt er Iosef mit seiner totalen Planlosigkeit und dem verlangen zu zeigen dass er genauso hart ist wie sein Vater und seine handlanger rüber obwohl einem schnell klar wird, dass Iosef mehr Schein als Sein ist, denn eigentlich ist er eher ein Angsthase als ein harter Gangster

   Jedoch, was für mich noch viel mehr heraussticht als die genialen Kampfszenen, ist der Soundtrack welcher in einem eher düsteren und rockigen, mit ein paar elektoeinflüssen, Klima gehalten wurde. Er geradezu perfekt zu dem Film, den Szenen und John Wick selbst passt. Zweimal treffen wir beispielsweise auf "Killing Strangers" von Marilyn Manson. Dieser Song spiegelt auf grandiose Art und Weise die Stimmung des Filmes wieder. 'Wir töten unbekannte bevor diese jene die wir lieben töten können' heißt es im Text an einer Stelle. Perfekte Wahl.

   Alles in allem ist John Wick ein grandioser action-Streifen in dem Keanu Reeves zeigen konnte dass er ein grandioser Schauspieler ist und das solche Filme genau sein Ding sind. John Wick mag nichts für schwache Nerven sein und wahrscheinlich auch nicht etwas für einen Kuschel Abend, jedoch wenn man einen aufregenden Hitmen Film mit viel rums und guter Musik steht, dann ist dies genau dass, was man sehen sollte.
Ich gebe John Wick 5 von 5 Sternen.

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